Hejdå Schweden – ein Abschied mit Herz und Augenzwinkern


Huch – kaum zu glauben, die drei Monate in Schwedens Wunderlandschaften sind schon vorbei. Eine Zeit voller Magie, Natur und kleiner Abenteuer, auch wenn Elchi sich partout nicht blicken ließ. Ich bin sicher, er sitzt hinter einem Strauch, streckt mir die Zunge raus und grinst sich ins Fäustchen. Der Schlawiner – wenn ich ihn erwische!

Die Nordlichter haben sich zwar unter der Wolkendecke versteckt, doch die Energie war trotzdem unvergleichlich. Wir haben buchstäblich alle Wetterlagen durchlebt: barfuß auf der Holzterrasse im Sonnenschein mit Blick auf den Nordseearm – und wenige Tage später Sturm, Wellengang und Regen, der uns fast davongetragen hätte.

Die Natur war ein Fest für die Sinne. Dompfaff-Familien, Spechte und Rehe gaben sich die Ehre direkt vor unseren Fenstern. Chico und Freddy hatten alle Pfoten voll zu tun, Ordnung im Garten zu schaffen – ein kleiner Wald mit Felsen, der für die beiden zum Abenteuerpark wurde.

Abschiedsstimmung und Heimreise

Rückblickend ist die Zeit wie im Flug vergangen. Morgen werden die Koffer gepackt, am Sonntag geht’s Richtung Fähre in Trelleborg. Drei Tage Heimfahrt – auch das wird ein kleines Abenteuer zu viert. Die Nordsee, Zwischenstationen und ein schönes Hotel in Bayreuth warten schon auf uns.

Schweden im Lichterglanz

Die Weihnachtsstimmung ist hier längst angekommen. Ab 15:30 Uhr wird es dunkel, die Sonne zeigt sich erst gegen 8:30 Uhr. Doch die Schweden wissen, wie man die Dunkelzeit verzaubert: romantische Lichter in den Fenstern, geschmackvoll geschmückte Bäume und leuchtende Sterne. Wir haben uns für Gemütlichkeit entschieden – Holzofen, Tee und Freude.


Heimkino, Fisch und Elchi

Heute noch einmal Heimkino deluxe: Leinwand, Beamer, Soundanlage – Kinoerlebnis pur. Freddy vergräbt die Ohren unter den Kissen, Chico spielt den Coolio. Zum Glück wohnen die Nachbarn weit weg – nur Elchi muss das aushalten.

Und ja, wir haben im Fischessen gebadet. Vom Fisch-ABC rauf und runter, bis wir uns wunderten, dass uns keine Flossen gewachsen sind. In Hunnebostrand bei Ollsons Fiskaffär und im Bella Gästis gab es fangfrische Köstlichkeiten direkt aus dem Meer – keine Tiefkühlkost, sondern pure Meeresfrische.


Dankbarkeit und letzte Schritte

Wir nehmen unzählige Eindrücke mit nach Hause und denken voller Dankbarkeit an Bovallstrand und seine fischerromantische Gegend zurück. Morgen gönne ich mir noch einen letzten Spaziergang zwischen Gepäck und Abfahrt – ein kleines Ritual zum Abschied.

Ade, du wundervolle Zeit in Schweden. Martinas Schwedenmomente gehen zu Ende – doch die Rückfahrt wird noch eine eigene Geschichte. Und irgendwann folgt der nächste Reiseblog mit neuen Abenteuern.

Hejdå Sverige – tack för allt!



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