🌬️ Wenn der Wind die Gedanken aufwirbelt – Schwedenreise als innerer Kompass


Wenn der Wind die alten Gedankengebilde aufmischt, dann kommt frischer Wind ins Oberstübchen – und es wird spannend. Genau das habe ich mir für meine Auszeit in Schweden gewünscht: Klarheit, Weite, ein neues inneres Sortieren.

Zwischen Felsen, Schären und dem stillen Atem der Natur durfte ich innehalten. Ich habe hinterfragt, was noch zu mir passt – und was in Dankbarkeit, aber konsequent, gehen darf.

Es war kein sanftes Streicheln, sondern ein ehrlicher Prüfstand. Und ich bin noch mittendrin.

🌀 Werte im Wandel – Fragen, die bleiben

Wie gestalte ich Beziehung – nicht nur romantisch, sondern in all meinen Rollen: Als Frau, Partnerin, Mutter, Großmutter, Freundin, Therapeutin? Was bedeutet für mich innerer wie äußerer Reichtum? Was ist mein Fokus, mein sinnstiftender Kompass?

Es wirkt wie ein Dominoeffekt. Eine Frage führt zur nächsten. Tiefer. Wahrhaftiger. Herausfordernd. Unabhängig.

Ich habe gelernt:

  • Der beste Invest ist die Zeit, die wir uns selbst schenken.

  • Der wichtigste Schritt ist der auf uns selbst zu.

  • Die kostbarste Begegnung ist die mit unserem Ich Bin.

🐟 Begegnung mit dem Einfachen – Ollsons Fiskaffär

Wie schon oft gönne ich mir mit Hannes einen weiteren Besuch bei Ollsons Fiskaffär. Ihr Mittagstisch und die selbstgebackenen Kuchen sind ein Traum – schlicht, ehrlich, köstlich.

Die Offenheit und Freundlichkeit kommen uns entgegen wie eine warme Brise. Hier nehmen wir Einfachheit als kostbar wahr. Freundlichkeit als ein Normal.

In den Gesichtern der Fischersleut steht ein raues, aber zufriedenes Leben. Hier fühlen wir uns wohl – abseits vom Tourismus und Kommerz.

Allein das Beobachten schreibt Geschichten in meine Fantasie. Ob sie immer stimmen, weiß ich nicht. Aber sie locken mir oft ein Schmunzeln und auch Bewunderung ab – für dieses Leben am Meer, inmitten der rauen Winde und der stillen Stärke.

🌟 Schweden als Spiegel – Natur, Erkenntnis, Neubeginn

Die schwedische Landschaft wurde zum Spiegel meiner inneren Bewegung. Die Weite der Küste, das klare Licht, die Stille der Wälder – sie haben mir geholfen, alte Muster zu erkennen und neue Räume zu öffnen.

Ich habe losgelassen, was nicht mehr nährt. Ich habe empfangen, was sich zeigen wollte. Ich habe begonnen, mein Leben neu zu weben – mit goldenen Fäden aus Wahrheit, Liebe und Klarheit.

🧭 Und jetzt? 

Ich nehme diese Erkenntnisse mit in meine Arbeit, in meine Beziehungen, in mein Sein. Ich bin nicht fertig – aber ich bin unterwegs. Mit frischem Wind im Oberstübchen, mit einem Herzen voller Dankbarkeit und mit dem Mut, weiterzufragen.

Denn manchmal beginnt der tiefste Wandel mit einer einfachen Frage: Was ist jetzt wirklich stimmig für mich?

Martina 💜





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